Sarah Stalder

Sarah Stalder

Gemeinsam das Luzerner Darmkrebs-Screening-Programm zugänglicher machen!

Um was geht es in dem Projekt konkret?

Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung in der Schweiz. Wirksame Vorsorgeprogramme sind zwar verfügbar, die Teilnahme der Zielgruppe ist aber geringer als gewünscht. Apotheken sind ideale Partner für die Umsetzung von Vorsorgeprogrammen, doch ihre Rolle und die Präferenzen der Bürger:innen wurden bisher kaum berücksichtigt. Ein Team aus Bürger:innen und Apotheker:innen werden gemeinsam mit Forschenden zum einen untersuchen, welche Bedürfnisse Programm-(Nicht-)Teilnehmende und Apotheker:innen haben, um das Luzerner Darmkrebs-Screening-Programm zugänglicher zu machen und zweitens gemeinsam innovative Strategien entwickeln, um mehr Teilnehmende über Apotheken zu gewinnen.

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Bürger:innen entwickeln gemeinsam mit Luzerner Apotheker:innen und dem Forschungsteam neue Informationsmaterialien sowie Apothekenprozesse zur Darmkrebs-Vorsorge. Dabei erhalten sie Einblicke in den Ablauf des kantonalen Darmkrebs-Screening-Programms und die eingesetzten diagnostischen Tests. Teilnehmen können Personen mit Wohnsitz im Kanton Luzern im Alter von 50 bis 69 Jahren mit durchschnittlichem Darmkrebsrisiko, unabhängig davon, ob sie bereits am Darmkrebs-Screening-Programm teilgenommen haben oder bisher nicht. Der Zeitaufwand umfasst ein Einzelinterview (60 Minuten) sowie zwei bis drei Abendworkshops (jeweils 90 Minuten). Vorwissen oder spezielle Ausstattung sind nicht erforderlich.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Einzelinterviews mit Bürger:innen werden aufgenommen, transkribiert und für die Analyse anonymisiert. In den Workshops fliessen ihre Rückmeldungen direkt ein: Gemeinsam mit Apotheker:innen und Forschenden werden Lösungen entwickelt, Prototypen vor Ort erarbeitet und von den Teilnehmenden aktiv getestet. Bereits ausgewertete Ergebnisse werden präsentiert und diskutiert. Die Schlusserkenntnisse des Projekts werden über verschiedene Kanäle sowie mit allen Teilnehmenden an einem Abschlussevent geteilt.

Mittwoch, 21 Januar 2026 13:25

Eintüten - Woher kommt mein Essen?

Mach mit und erforsche, woher unsere Lebensmittel kommen!

Um was geht es in dem Projekt konkret?

Im Projekt erforschen Einwohner:innen der Region Lenzburg, wie sich eine regionale, saisonale und nachhaltige Ernährung am besten in den Alltag integrieren lässt. «Eintüten» lädt die Bevölkerung dazu ein, sich aktiv mit dem eigenen Lebensmitteleinkauf auseinanderzusetzen. In enger Zusammenarbeit mit der lokalen Landwirtschaft und unserem Projektteam werden zentrale Fragen rund um regionale und nachhaltige Ernährung erforscht:

  • Woher stammen meine Lebensmittel?
  • Wie und wo kann ich in meiner Umgebung regional und saisonal einkaufen?
  • Welche Tipps und Möglichkeiten gibt es für einen nachhaltigen Einkauf?
  • Was gehört neben regional und saisonal sonst noch zu nachhaltiger Ernährung?

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Das Projekt startet mit einem gemeinsamen Workshop Anfang März 2026 in Lenzburg. Die Teilnehmenden setzen sich mit Fragen zur Regionalität und Saisonalität auseinander und können direkt mit Fachpersonen sowie mit Landwirt:innen aus der Region ins Gespräch kommen und weitere Fragen zur nachhaltigen Ernährung zu klären. Danach erheben die Teilnehmenden zweimal innerhalb eines Monates mit einem Online Tool die Herkunft einiger Lebensmittel in ihrer Küche. Parallel gehen die Teilnehmenden mittels spielerischen Challenges aktiv auf die Suche nach regionalen Einkaufsmöglichkeiten und Produkten. Für eine Teilnahme braucht es kein Vorwissen, alle sind willkommen.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Daten, welche in der App erfasst werden (anonymisiert), werden von unserem Projektteam ausgewertet. Erste Resultate werden im Schlussworkshop vorgestellt und ausführlich im Schlussbericht diskutiert. Zudem wird im Startworkshop eine Online-Karte mit regionalen Einkaufsmöglichkeiten erstellt, welche öffentlich zugänglich sein wird.

 

Gestalte die muskuloskelettale Gesundheitsforschung von Morgen!

Um was geht es in dem Projekt konkret?

Muskuloskelettale Beschwerden wie Rückenschmerzen, Arthrose oder rheumatische Erkrankungen gehören in der Schweiz zu den häufigsten Ursachen für Schmerzen und Alltagseinschränkungen. In diesem Projekt bestimmen Betroffene selbst, welche Forschungsfragen Priorität haben sollen. Dazu wird ein vielfältiges «Citizen Science Board» von rund 30 Personen zusammengestellt, das in mehreren Workshops Erfahrungen austauscht und gemeinsam die wichtigsten Themen festlegt. Diese Prioritäten werden zusätzlich durch eine landesweite Online-Umfrage bestätigt. Unser Ziel ist es dadurch, die künftige Forschung nach den Bedürfnissen der Betroffenen auszurichten.

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Alle Menschen mit akuten oder chronischen muskuloskelettalen Beschwerden können teilnehmen - von weitverbreiteten Problemen wie Rücken- oder Nackenschmerzen bis hin zu selteneren Erkrankungen. Für die Workshops ist kein Vorwissen nötig. Wer mitwirken möchte, kann zunächst eine kurze, unverbindliche Umfrage ausfüllen. Auf dieser Grundlage stellen wir eine vielfältige Workshop-Gruppe zusammen. Die Workshops selbst werden bedarfsgerecht online und vor Ort in verschiedenen Sprachregionen der Schweiz durchgeführt. 

Was passiert mit den Ergebnissen?

Das Projekt unterstützt die patientenzentrierte Gesundheitsforschung und die Umsetzung der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie), indem wir die Perspektive der Betroffenen einbeziehen. Die Forschungsprioritäten werden von den Teilnehmenden in drei partizipativen Workshops erarbeitet. Alle Beteiligten werden kontinuierlich über den Fortschritt informiert und erhalten abschliessend eine Zusammenfassung der finalen Ergebnisse. Diese fliessen in die Planung zukünftiger Forschungsprojekte ein.

 

Hilf mit, spitalerworbene Lungenentzündungen zu verhindern!

Hilf mit, geheime, gelehrte und glanzvolle Karten aus 1000 Jahren zu verorten!

Schon mal als «zu jung» oder «zu alt» angesehen worden? Teile deine Erfahrung und forsche mit uns! Die Beiträge fliessen in die Forschung zu Altersdiskriminierung, sozialer Teilhabe, Chancengleichheit und Inklusion in der Schweiz ein. So leisten Teilnehmende einen direkten Beitrag zu neuem Wissen, das Politik, Gesellschaft und Forschung nutzen können.

Mittwoch, 17 September 2025 08:18

ZüriCats

Wir verbinden Katzenhalter:innen mit Wissenschaftler:innen, um Erkenntnisse über die Gesundheit von Katzen zu gewinnen! Entscheidend für unsere Studie ist die Analyse von Katzenkot. 

Dies ist ein Blogbeitrag in der Serie «Best Practice Wissenschaftskommunikation»
Autorinnen: Claudia Kistler und Anouk Taucher

Steckbrief Projekt Igel gesucht

Hintergrund

Der Lebensraum des Europäischen Igels hat sich in den letzten 50 Jahren durch die intensive Landwirtschaft stark verändert. Anstelle der Kulturlandschaft mit kleinräumigen Strukturen wie Hecken, Gehölze und kleineren Acker- und Wiesenflächen breiteten sich ausgeräumte Landschaften aus. Die Folge war, dass in diesen Gebieten die Igelpopulationen abnahmen, wie mehrere Studien aus verschiedenen europäischen Ländern ergaben. In städtischen Gebieten hingegen scheint sich die Art besser halten zu können, allerdings gerät sie auch hier vermehrt unter Druck, da immer mehr Flächen verdichtet und versiegelt werden und damit Grünräume verloren gehen (Abb.1). Untersuchungen des Citizen-Science-Projekts StadtWildTiere zeigen, dass in der Stadt Zürich die Verbreitung der Igelpopulation zwischen 1992 und 2017 um 17 Prozent und die Anzahl der Igel um 40 Prozent abgenommen hat. Aufgrund dieser Zahlen wurde der Igel in der neuesten Roten Liste erstmals als potenziell gefährdet eingestuft. «Rote Listen sind anerkannte wissenschaftliche Gutachten, in denen der Gefährdungsgrad von Arten dargestellt ist. Sie werden in der Schweiz im Auftrag des BAFU von Fachpersonen erstellt.» 

Mittwoch, 13 August 2025 08:32

Winti Scout – der Stadtflora auf der Spur

Mach mit als Winti Scout und folge den Spuren der Blumen und Bäume in der Stadt Winterthur.

Verbessern Sie Metadaten bzw. georeferenzieren Sie historische Bilder des Bildarchivs der ETH-Bibliothek.

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