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Helfen Sie mit, eine unbekannte Erzählung der Heidi-Autorin zu veröffentlichen!

Um was geht es in dem Projekt konkret?

Von der weltbekannten Heidi-Autorin Johanna Spyri (1827–1901) ist nur ein einziges Werkmanuskript überliefert. Es handelt sich um das Fragment einer bisher unbekannten Erzählung. Diese soll 2027 zu ihrem 200. Geburtstag als Leseausgabe veröffentlicht werden. Die Zentralbibliothek lädt Sie im Rahmen einer Citizen-Science-Kampagne herzlich dazu ein, an der Erstellung der Textgrundlage mitzuwirken. Mit Hilfe der Transkriptionssoftware Transkribus wurden Rohtranskriptionen des Texts erstellt. Diese sollen im Transkriptionstool von e-manuscripta.ch korrigiert und auf der Plattform veröffentlicht werden.

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Alle Citizen Scientists sind eingeladen, die KI-erstellten Rohtranskriptionen des Werkmanuskripts im Transkriptionstool von e-manuscripta.ch zu korrigieren und zu ergänzen. Die überarbeiteten Transkriptionen werden von der Zentralbibliothek geprüft und anschliessend auf der Plattform e-manuscripta.ch veröffentlicht. Ein Video-Tutorial auf der Webseite der Zentralbibliothek Zürich bietet eine Einführung in die Bearbeitung der Transkriptionen. Am 11. April 2026 findet ein Workshop statt, in dem erklärt wird, wie die Citizen Scientists mit dem Transkriptionstool arbeiten und die vorbereiteten Briefe bearbeiten können.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Über ein Übersichtsdiagramm auf der Webseite der Zentralbibliothek Zürich können einzelne Textseiten gezielt ausgewählt und im Transkriptionstool von e-manuscripta.ch bearbeitet werden. Die von den Citizen Scientists vorgenommenen Transkriptionsbearbeitungen werden von der Zentralbibliothek Zürich überprüft und anschliessend auf der Plattform e-manuscripta.ch veröffentlicht. Der Fortschritt der Bearbeitungen sowie eine Rangliste der Bearbeiterinnen und Bearbeiter werden auf der Webseite der Zentralbibliothek Zürich publiziert. Die Teilnehmenden helfen mit, das einzige erhaltene und bisher unveröffentlichte Werkmanuskript von Johanna Spyri zu entziffern und auf der frei zugänglichen Plattform e-manuscripta.ch bereitzustellen.

Publiziert in Aktuelle Projekte

Sie können Steno lesen und haben Lust, Ihre Kompetenz mit uns zu teilen?

Um was geht es in dem Projekt konkret?

Der Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS) ist ein epochales Werk aus dem letzten Jahrhundert. Der achtbändige Atlas dokumentiert auf über 1500 Sprachkarten die alemannischen Mundarten der deutschen Schweiz. Das Antwortmaterial aus den Befragungen für den SDS ist nach wie vor eine wichtige Ressource für die schweizerdeutsche Dialektforschung, doch leider sind die darin enthaltenen Steno-Passagen für immer weniger Leute verständlich. Im SDS-Steno-Labor möchten wir diese Textteile in Langschrift übertragen und so für die Forschung nachhaltig erschliessen.

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Sie können Steno lesen und haben Lust, Ihre Kompetenz mit uns zu teilen? Wir suchen Freiwillige, die uns helfen, die in Steno (Stolze-Schrey) gehaltenen Originalnotizen im SDS-Antwortmaterial zu transkribieren. Die Transkription selber geschieht im SDS-Steno-Labor, einem einfachen Online-Werkzeug: Sie melden sich an, wählen eine Seite aus und haben dann rechts neben dem Seitenbild Zeilen, um den Text in Langschrift einzutippen. Vielleicht wurde an Ihrem Wohnort eine Befragung durchgeführt und Sie können mit Ihrer Mitarbeit dazu beitragen, dass der Dialekt Ihres Wohnorts in der Forschung noch besser verstanden wird?

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die transkribierten Seiten werden auf https://sprachatlas.ch direkt online publiziert und helfen so Dialektforschenden die Antwortprotokolle des SDS besser zu verstehen.

 

Publiziert in Aktuelle Projekte
Freitag, 06 Februar 2026

MAGIE - Kreative Märchengestaltung

Gestalten Sie mit uns die Märchen von morgen und förderen Sie damit die Entwicklung von Kindern.

Um was geht es in dem Projekt konkret?

MAGIE ist eine Citizen Science-Projekt, in dem wir gemeinsam mit Bürger:innen Märchen modernisieren und wissenschaftlich untersuchen, wie sich diese auf die Entwicklung von Kindern (4-8 Jahre) auswirken. Märchen prägen seit Jahrhunderten kulturelle Werte und die kindliche Entwicklung, enthalten jedoch oft überholte Rollenbilder und gewaltsame Darstellungen. Wie moderne, gemeinschaftlich adaptierte Märchen auf Kinder wirken, ist bislang wenig erforscht. Das Projekt setzt hier an: Es erprobt die partizipative Entwicklung von Märchen und untersucht deren Wirkung auf Sprache, Emotionen, Sozialverhalten von Kindern sowie auf die Eltern-Kind-Beziehungen.

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Finden Sie Märchen einfach magisch, reflektieren Sie gerne über heutige Verhältnisse in Text und Bild? Möchten Sie sich aktiv in einem interdisziplinären Forschungsprojekt an der Schnittstelle von Kulturwissenschaft und Psychologie einbringen? Dann ist MAGIE (Märchen als Anhaltspunkte der Gestaltung individueller Entwicklungsmuster) Ihr ideales Citizen-Science-Projekt zum Mitmachen! Sie als Bürger:in können ihre Kreativität, Ideen und Erfahrungen in die kreative Märchenentwicklung einbringen und aktiv an der Gestaltung des Forschungsprozesses mitwirken. Keine Vorkenntnisse notwendig.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Wir treffen uns zu Workshops, Diskussionsrunden und weiteren Veranstaltungsformaten, um gemeinsam zeitgemässe Märchen zu entwickeln und das Forschungsdesign zu erarbeiten (ca. 1-2 Events pro Monat, Laufzeit 6 Monate). Es gibt ein Online-Portal für aktiv Partizipierende. Über unsere Website und Soziale Medien halten wir alle Interessierten auf dem Laufenden. Sie bestimmen den zeitlichen Aufwand selbst, wobei auch punktuelles Einbringen möglich ist. Durch Ihre Teilnahme an MAGIE unterstützen Sie die sprachliche, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern sowie eine positive Eltern-Kind-Beziehung. Zudem tragen Sie dazu bei, dass Märchen in der heutigen Zeit weiterleben und helfen mit, diese kulturell wichtigen Geschichten weiterzutragen.

 

Publiziert in Aktuelle Projekte

Gemeinsam die Grundlage für die Neuedition der Pindar-Scholien schaffen!

Um was geht es in dem Projekt konkret?

Seit dem Jahr 2021 erarbeiten wir am Departement für Klassische Philologie der Universität Freiburg (CH) eine Neuedition der Pindar-Scholien mit deutscher Erstübersetzung und Erläuterungen. Bei diesen Scholien, die von antiken Gelehrten verfasst wurden, handelt es sich um umfangreiches Erklärungsgut zu den Lobliedern, die der griechische Dichter Pindar im 5. Jh. v. Chr. auf Sieger an den Olympischen Spielen und weiteren Sportfesten in Griechenland verfasste. Für die nächste Projekt-Etappe müssen 10 mittelalterliche Handschriften vollständig kollationiert werden.

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Voraussetzung für die Kollation griechischer Handschriften sind gute Kenntnisse der altgriechischen Sprache, Freude an der Arbeit mit mittelalterlichen Handschriften sowie Zeit und Geduld. Bürger:innen werden in die griechische Paläographie und die Pindar-Scholien eingeführt, und die digital vorliegende Handschrift sowie der elektronisch vollständig erfasste Text werden per E-Mail als Grundlage für die Kollation übermittelt. Benötigt wird lediglich ein Computer. Das Ergebnis der Handschriften-Kollation wird anschliessend von den Bürger:innen per E-Mail übermittelt.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Auf der Grundlage der 10 vollständig kollationierten Handschriften edieren wir den griechischen Text der Scholien zu Pindars «Pythien» neu. Diesen Text übersetzen wir auf Deutsch und versehen ihn mit Erläuterungen, sodass die antiken Erklärungen zu Pindars Liedern auf Sieger in Delphi erstmals einem breiten Publikum zugänglich sein werden. Diese Scholien sind Teil der geplanten vierbändigen Ausgabe, die den Anspruch hat, zur neuen Standardedition der Pindar-Scholien zu werden. Die Neuedition der Pindar-Scholien bildet aufgrund von deren breitgefächertem Inhalt die Grundlage für Untersuchungen in den unterschiedlichsten Gebieten der klassischen Altertumswissenschaften: Klassische Philologie, Literaturwissenschaft, Alte Geschichte, Sportgeschichte, Archäologie, Religionsgeschichte und Musikgeschichte.

 

Publiziert in Aktuelle Projekte

Dialektwörter als Schatztruhe der Erinnerung: Unser Projekt lädt euch ein, eure Lieblingsdialektwörter zu teilen!

 

Um was geht es in dem Projekt konkret?

Unsere Sprache definiert unsere Lebensgeschichte, erzählt Geschichten, ruft Erinnerungen wach und stiftet Identität. Unser Projekt interessiert sich für Dialektwörter aus Chur und dem Churer Rheintal, die für die Bewohnerinnen und Bewohner mit besonderen Erfahrungen, Gefühlen, Geschichten oder Erinnerungen verbunden sind.
In Gesprächsrunden werden die schönsten, lustigsten und typischsten Ausdrücke zusammengetragen – vom alten Wortschatz bis hin zu sich gegenwärtig in Gebrauch befindenden Dialektausdrücken. Die mitwirkenden Freiwilligen legen dabei selber fest, welche Dialektwörter und Schlüsselbegriffe für sie relevant sind, und werden somit die zentralen Akteure des Projekts.

 

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Mitforschen können Personen mit einem Bezug zu Chur und dem Churer Rheintal im Kanton Graubünden. In Gesprächsrunden können sich die Bürger:innen miteinbringen, Vorwissen ist dazu keines nötig und es gibt kein Richtig oder Falsch – nur die eigenen Erfahrungen und Beobachtungen mit besonders schönen, lustigen oder typischen Ausdrücken aus der Region.

 

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Dialektwörter, die gemeinsam mit den mitwirkenden Bürgerinnen und Bürgern zusammengetragen werden, bilden eine lebendige Sammlung von «Wortgeschichten», die in Form von Postkarten und Podcasts veröffentlicht werden.

Publiziert in Aktuelle Projekte
Dienstag, 23 Februar 2021

Window Expeditions

Wir sammeln schriftliche Beschreibungen weltweit von alltäglichen Landschaften. Mit dieser Forschung möchten wir herausfinden wie Leute ihre Umgebung beschreiben und wie ihre Beschreibungen je nach Standort, Sprache, Jahreszeit, Hintergrund, Coronamassnahmen, etc. variieren. Jede*r kann beitragen.

Worum geht es in dem Projekt konkret?

In Zeiten, in denen viele von uns gezwungen sind, mehr Zeit zuhause zu verbringen, vergessen wir manchmal, wie interessant, schön und (ent-)spannend unsere alltägliche Umgebung sein kann... Wir möchten Menschen dazu anregen, die Besonderheiten ihrer direkten Umwelt zu entdecken, indem sie sich etwas Zeit nehmen, um diese vom Balkon aus oder durch ein Fenster zu beobachten und sie zu beschreiben. Was sehen, hören oder riechen wir, wenn wir unsere alltägliche Umgebung wahrnehmen, wie erleben wir unsere unmittelbare Umwelt?

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Wir haben eine einfache Web-Application entwickelt wo du deine Umwelt beschrieben kannst. Unser Ziel ist es das interesse an unser faszinierenden Welt wiederzuerwecken und das durch Quarantäne und Isolation verursachte Gefühl der Enge auf eine spielerische Art zu mildern. Nutzer*innen haben die Möglichkeit, pro Stunde einen Beschrieb hochzuladen und erhalten dafür eine bestimmte Anzahl an Punkten1. Zusätzlich können sie Beiträge anderer Nutzer*innen durchstöbern und sich an besonders gelungenen Beschrieben erfreuen2. Die Beschriebe werden zudem von uns wissenschaftlich ausgewertet, um neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Menschen ihre unmittelbare Umgebung wahrnehmen.

1 Genaue Koordinaten werden aus Datenschutzgründen weder übertragen noch gespeichert. Persönliche Daten werden verschlüsselt auf einem Server in Zürich-CH gespeichert
2 Die Karte zeigt nur Beschriebe wo Nutzer*innen ausdrücklich dem Publizieren zugestimmt haben

Was passiert mit den Ergebnissen?

Window Expeditions ist ein wissenschaftliches Projekt der Geocomputation Gruppe, Geographisches Institut, Universität Zürich. Der Umgang mit allen Daten erfolgt in Übereinstimmung mit dem Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) und der EU General Data Protection Regulation (GDPR).


Zwecke der Datenverarbeitung:

Speichern und Anzeigen der Landschaftsbeschriebe von Nutzer*innen in der Applikation
Wissenschaftliche Analysen
Anonymisierte Daten können in sozialen Medien, Blogs, Zeitungsartikeln, wissenschaftlichen Publikationen und Medienmitteilungen publiziert werden

 

Publiziert in Projektarchiv
Dienstag, 21 Juli 2020

SACKokos

SACKokos stellte die Jahrbücher des Schweizerischen Alpenclubs von 1864 bis 1899 zum Lesen und Durchsuchen bereit und ermöglichte es, Erkennungsfehler aus dem Digitalisierungsprozess sofort zu korrigieren. Das Projekt ist abgeschlossen, zum Archiv der SAC-Publikationen geht es hier:

Publiziert in Projektarchiv
Dienstag, 21 Juli 2020

Dialäkt Äpps

Verwenden Sie unsere interaktiven Dialäkt Äpps, um Dialekte zu sehen, zu hören, aufzunehmen, aufzubewahren.

Publiziert in Projektarchiv
(C) Andre Wunstorf
Donnerstag, 02 Mai 2019

Categories to come

Worum geht es in dem Projekt konkret?

So Vieles dreht sich um das Eine - und doch fehlen uns manchmal die Worte. Wie sprechen wir mit wem über unsere Körper, unsere Vorlieben, Handlungen und Bedürfnisse, wenn es um Sex und sexuelle Befriedigung geht? Jede*r ist nicht nur dazu eingeladen die eigene Sexualität in Worte zu fassen, sondern auch neue Worte und Fantasien zu schaffen. Ziel des Projektes ist es, eine Plattform und Ressourcen zu schaffen, die bisher unbenannte Themengebiete der Sexualität im interdisziplinären Kontext besprech- und erforschbar machen.  

Wie können die Bürger*innen mitforschen?

Bürger*innen gestalten aktiv das künftige sexualsprachliche Vokabular mit und geben der Forschung wichtige Impulse. Bürger*innen können eigene Begriffe & Beschreibungen für intime Handlungen & eigenes sexuelles Verlangen aufschreiben. Außerdem können sie Stellen aus Liedern, Büchern oder Filmen, die sexuell erregend sind, sammeln und benennen. Sie können Filme & Fotos und andere kulturelle Werke anschauen und be­schreiben, was dort zu sehen ist und diese verschlagworten. Sie können Bücher & Texte lesen und Stellen mit sexuellen Handlungen herausfiltern & sie verschlagworten

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Ergebnisse bilden eine Ressource, um bisher unbenannte Themengebiete der Sexualität abzubilden. Diese Datensammlung wird öffentlich bereitgestellt und kann für linguistische, sozial- und sexualwissenschaftliche, gender-, medien- oder literaturbezogene Forschungsfragen sowie zur Kunstproduktion herangezogen werden.

Wozu trägt die Forschung bei?

Categories to Come hilft dabei eine neue Ressource für die Erforschung von Sexualität in verschiedenen Disziplinen aufzubauen. Dies basierend auf zwei Annahmen, nämlich dass 1) das bestehende sexualsprachliche Vokabular nur in Teilen erfasst ist und 2) durch die gesellschaftliche Visualität und der im Erfahrungsraum angesiedelten Sexualität (und somit häufig fehlenden Sprachlichkeit), viele Handlungen und Fantasien noch nicht dem Versuch unterzogen wurden, sie in Worte zu fassen. Künstlerische Forschung verbindet künstlerisches und wissenschaftliches Erkenntnisinteresse miteinander. Anders als bei rein wissenschaftlicher Forschung erlaubt es das künstlerische Element auch kreativ zu werden und neue Worte zu schöpfen. So trägt Categories to Come dazu bei, die Forschung in Bezug auf Sexualsprache und sexuelles Verlangen vielfältiger zu machen. An diesem Projekt wird deutlich, was der künstlerische Anteil in einem Forschungszusammenhang sein kann, wie er eine andere Art von Wissen produziert als rein wissenschaftliche Forschung und wie dies im interdisziplinären Kontext einen Beitrag liefern kann. Dadurch, dass die Ergebnisse öffentlich zugänglich sind, können Bürger*innen selbst die Datenbank nutzen und neue Arten und Begriffe finden, um über Sexualität zu sprechen. Hierdurch wird einer Tabuisierung entgegengewirkt und eine bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität befördert.

Bildergallerie

Publiziert in Aktuelle Projekte


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