AG Parkforschung

Rund um die Parkforschung hat sich eine Arbeitsgruppe formiert, die sich spezifisch mit dem Potential von Citizen Science für die Schweizer Pärke und Welterbegebiete befassen.

Titel: Citizen Science in den Schweizer Pärken
Leitung und Koordination: Roger Bär und Thea Wiesli, Centre for Development and Environment (CDE), Universität Bern, Lea Reusser, Projektleiterin Parkforschung, Forum Landschaft, Alpen, Pärke (FoLAP), SCNAT
Mitarbeit: Netzwerk Schweizer PärkeScience et Cité / Geschäftsstelle Citizen Science SchweizNaturpark Pfyn-FingesNaturpark DiemtigtalStadtökologie Wildtierforschung (SWILD)
Ziele: Schlussbericht, Workshop/Austausch mit den Schweizer Pärken


Citizen Science in der Schweizer Pärken: Warum braucht es eine Arbeitsgruppe zur Parkforschung? 
Die Schweizer Pärke und Welterbegebiete eignen sich durch ihren engen Kontakt zur Bevölkerung respektive der Gesellschaft und durch ihre Affinität zur Bildung und Sensibilisierung sehr gut als Träger von Forschungsprojekten, die die Bevölkerung einbinden. Sie können mit deren Hilfe auch Daten, zum Beispiel für ihre Artenförderungsprojekte, sammeln und auswerten. Einige der Pärke haben schon eigene Citizen-Science-Projekte lanciert oder bestehende kommuniziert und regional begleitet. Die Arbeitsgruppe möchte herausfinden, wer schon welche Projekte durchgeführt hat, wie erfolgreich diese waren und was die Erfahrungen für künftige Projekte sind. So können die Erfahrungen mit weiteren Pärken geteilt und der weitere Austausch, auch mit dem Netzwerk Schweiz forscht, auf diesen Erkenntnissen aufgebaut werden.

Citizen Science in der Schweizer Pärken: Wie funktioniert die Arbeitsgruppe? 
Die konkreten Projekte, aber auch die Erfahrungen, Motivation und Bereitschaft der Pärke von bisherigen und für weitere Citizen-Science-Projekte, wurden im Sommer 2022 mittels einer Online-Umfrage abgefragt. Die Umfrage wurde zuerst von der Begleitgruppe vorbesprochen und anschliessend an die Forschungsverantwortlichen in allen Schweizer Pärken und UNESCO Weltnaturerbegebieten geschickt. 

Die Daten werden aktuell ausgewertet, die Ergebnisse wiederum mit der Begleitgruppe gespiegelt und anschliessend voraussichtlich in Form eines Workshops sowie eines Schlussberichts den Pärken zur Verfügung gestellt. Das Projektteam hofft sehr, so den künftigen Austausch zum Thema Citizen Science mit den Pärken in der Schweiz fundiert gestalten zu können.

Nächste Schritte 
Im Oktober 2022 stand die Begleitgruppensitzung an und die Resultate sowie das Verbreiten dieser unter den Pärken wurden besprochen. Auf dieser Basis wird der Schlussbericht sowie der Austausch mit den Pärken weiter verfasst respektive organisiert. Aus der Studie gehen hoffentlich weitere Umsetzungen, zum Beispiel das Zusammenbringen von bestehenden Citizen-Science-Projekten und Pärken als mögliche Regionen, hervor.


AG-Mitglied Lea Reusser hat im österreichischen Citizen-Science-Podcast «Wissen macht Leute» über das Potenzial von Citizen Science in Schutzgebieten gesprochen.

Hier kannst du den Podcast nachhören!

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© Lena Weitschacher

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