Donnerstag, 07 Oktober 2021 10:01

OECSK 2022 - Call for proposal

geschrieben von

Citizen Science– warum (eigentlich) nicht? Unter diesem Motto ist ab jetzt der Call for Proposals für die Österreichische Citizen Science Konferenz OECSK20022 online:

https://www.oesterreichische-citizen-science-konferenz-2022.com

Das Organisationsteam freut sich über alle Vorschläge!

Donnerstag, 23 September 2021 15:48

Long Covid Switzerland

geschrieben von

Long Covid Schweiz ist ein Citizen Science Projekt, das von Betroffene für Betroffene gegründet wurde. Die Betroffene finden Unterstützung in der mehrsprachige Facebook-Gruppe Long Covid Schweiz. 

https://www.longcovidch.info/

Donnerstag, 09 September 2021 14:55

12-Punkte-Programm zum Schutz der Insekten

geschrieben von

Das Forum Biodiversität hat ein 12-Punkte-Programm zur Erhaltung und Förderung der Insekten in der Schweiz veröffentlicht. Es zeigt Massnahmen auf, die die wichtigen Citizen-Science-Projekte im Bereich Biodiversität ergänzen.

Ohne die Erde unter unseren Füssen gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. Der Boden liefert Nahrungsmittel und Rohstoffe, filtert Wasser oder schützt vor Naturgefahren. Er ist auch Heimat von Billionen kleinster Lebewesen, welche durch ihre Fülle und Produktivität einen gesunden Boden auszeichnen. Doch unsere Böden sind weltweit stark gefährdet. Umweltverschmutzung, flächendeckende Überbauungen oder eine zu intensive Landwirtschaft führen dazu, dass die Fläche gesunder Böden schrumpft – auch in der Schweiz. Es ist also höchste Zeit, genauer hinzuschauen!

Im Projekt "Beweisstück Unterhose" erkunden wir gemeinsam mit 500 Landwirt*innen und 500 Privatgärtner*innen den Dschungel unter unseren Füssen und testen eine einfache Methode, mit der jede und jeder die Bodengesundheit selbst und ohne teure Maschinen messen kann. Durch ihre Mitarbeit können wir viele Daten sammeln und eine schweizweite Übersicht über die Bodengesundheit schaffen.

Als einfache Methode haben wir eine Baumwollunterhose gewählt, welche im Boden vergraben wird. Unterhosen vergraben? Ja genau! Die Teilnehmenden beobachten den Abbau des Bauwollstoffs über zwei Monate, geben diese und diverse andere Daten in einer App ein. Schlussendlich senden sie die Wäschestücke plus Boden- und Referenzprobe zur Analyse ins Labor. Dadurch finden wir heraus, ob sich die Unterhose als Massstab für die Bodengesundheit eignet, da die Baumwolle von Bodenlebewesen gefressen wird. Unsere Hypothese ist; je zerfressener die Unterhose, desto aktiver waren die Bodenlebewesen und desto gesünder ist der Boden.

Im April 2021 haben wir 2000 standardisierte Unterhosen verschickt, um unsere Hypothese wissenschaftlich zu testen. Die Resultate sind ab Frühling 2022 auf unserer Website verfügbar. Du willst mehr über den Stand des Projekts erfahren und was du Gutes für deinen Boden tun kannst? Dann besuche unsere Website: www.beweisstueck-unterhose.ch

Weitere Informationen

  • Themen Pflanzen, Landnutzung, Umweltschutz
  • Aktivitäten messen, fotografieren, diskutieren, beobachten, experimentieren, online mitmachen
  • Teilnahme Teilnahme geschlossen
  • Ort Schweiz
  • Institution Universität Zürich und Agroscope
  • Projektleitung Marcel van der Heijden, Franz Bender
  • Adresse Reckenholzstrasse 191 8046 Zürich
  • Telefon +41584817169
  • E-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Projekt-Link https://www.beweisstueck-unterhose.ch/
  • App-Link: Android https://play.google.com/store/apps/details?id=com.spotteron.beweisstueckunterhose
  • App-Link: iOS https://apps.apple.com/us/app/beweisst%C3%BCck-unterhose/id1560388360

Wer sind die Menschen, die bis weit übers Pensionsalter hinaus arbeiten? Und was kann eine immer älter werdende Gesellschaft von ihnen lernen?

Wie können Bürger:innen mitforschen

Die Bürgerwissenschafter:innen des Projekts «Älterwerden» erfassen und analysieren die Biografien von Menschen, die bis ins hohe Alter arbeiten. Sie fragen, welche Bedingungen zu diesen Arbeitsbiografien geführt haben, und liefern damit gültige Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels.

Was passiert mit den Resultaten

In einer zweiten Projektphase gestalten Forschende und Auskunftsgebende gemeinsam ihre persönlichen Lebensgeschichten in Bild, Ton, und Text. In projektinternen Workshops übten sie sich darin, ihr Smartphone zur Präsentation von wichtigen Erfahrungen und Verhaltensmustern zu nutzen. Daraus entsteht nun eine Art Bibliothek anspruchsvoller biografischer Situationen und dem individuellen Umgang damit. Diese wird ab Herbst 2021 online und öffentlich zugänglich sein: Eine Sammlung, die die User:innen von heute zur Reflektion des eigenen Lebenswegs und der Gestaltung von Weichenstellungen jenseits von Burnout oder Ruhestand anregen soll.

 

Weitere Informationen

  • Themen Gesundheit, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft
  • Aktivitäten fotografieren, bewerten, diskutieren, schreiben, betreuen, sonstiges
  • Teilnahme Teilnahme offen
  • Ort Schweiz
  • Institution Partnerorganisationen: Kompetenzzentrum Citizen Science Universität Zürich/ETH Zürich Kompetenzzentrum für Gerontologie Universität Zürich Partizipative Wissenschaftsakademie UZH Schweizerisches Sozialarchiv
  • Projektleitung Elisabeth Michel-Alder
  • Adresse Citizen Science Projekt Älterwerden c/o Elisabeth Michel-Alder Preyergasse 13 8001 Zürich
  • E-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Projekt-Link https://aelterwerden.ch/

Grünen kühlen wohler fühlen! Das webbasierte Werkzeug für Smartphones ist in Entwicklung um die Realisierung von klimaökologischer Begrünung in den Schweizer Städten zu unterstützen. Teilen Sie ihre Begrün-Projekte oder Beobachtungen, wirken Sie beim Entwicklungsprozess des Web-Werkzeugs mit, bringen Sie Ideen oder Erfahrungen mit ein!

Worum geht es in dem Projekt konkret?

Begrünung ist ein dringliches Thema im Rahmen der Anpassung an den Klimawandel. Stadtbewohner:innen sind vom "Hitzeinseleffekt" besonders betroffen: Urbane Wärmeinseln beeinflussen die Gesundheit und verursachen steigende Kosten.

Wie funktioniert ein «Züri begrünt» webbasiertes Werkzeug optimal, damit die Realisierung von Begrünungsvorhaben vereinfacht wird? Wie können Benutzer:innen auf dem Weg zur Umsetzung unterstützt werden?

Das neue Konzept erlaubt tiefe Einblicke in Praxisbeispiele und Fachwissen, ohne je die Einfachheit zu verlassen!

Projekte und Ideen können präsentiert werden und die Vernetzung von Personen der verschiedensten Fach- und Interessensbereichen werden gefördert.

Ziel des Projektes ist es, die Städte grüner & kühler zu machen und die Lebensqualität zu verbessern.

Projektwebsite (zuericooldown.ch) 

Projektbeschrieb Partizipative Wissenschaftsakademie UZH/ETHZ (uzh.ch)

Prototyp Web-App «Züri begrünt» Testversion für Smartphones (begruent.ch) 

Erklärvideos inkl. Möglichkeit zur Installation (vimeo.com)

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Interessierte können sich mitbeteiligen am Testen und Weiterentwickeln des Web-Werkzeuges. Die Teilnehmenden werden in den Entwicklungsprozess miteinbezogen. Es wird die Möglichkeit geboten, eigene Begrün-Projekte zu präsentieren.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Ergebnisse der Mitwirkenden fliessen in das Web-Werkzeug ein, erleichtern die Umsetzung und ermöglichen die Präsentation von Begrün-Projekten in den Städten; je nach Interessenlage wird das Tool weiterentwickelt und verbessert.

Alle Beispiele, Resultate und Projektdaten unterliegen der Idee von Transparenz und der freien Nutzung.

Ziel des Projektes ist es, die Städte grüner & kühler zu machen und die Lebensqualität zu verbessern!

Weitere Informationen

  • Themen Pflanzen, Gesundheit, Klima, Gesellschaft
  • Aktivitäten fotografieren, diskutieren, online mitmachen, sammeln
  • Teilnahme Teilnahme offen
  • Ort Schweiz, Zürich
  • Institution «Züri begrünt» partizipativ
  • Projektleitung Eliane Suter
  • Adresse suter & partner Postfach, Feilengasse 3 8024 Zürich https://zuericooldown.ch
  • Telefon +41 44 585 19 18
  • E-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Projekt-Link https://www.pwa.uzh.ch/de/projects/2020/zueri-begruent.html
  • optional: Blog Link https://zuericooldown.ch
Donnerstag, 05 August 2021 17:05

CS im SonntagsBlick

geschrieben von

Einen schönen Überblick über die Citizen-Science-Aktivitäten in der Schweiz bietet dieser Artikel im SonntagsBlick. Wir freuen uns, dass sich Citizen Science immer grösserer Beliebtheit erfreut!

Die Nesselblättrige-Glockenblume kommt häufig in Lichten Wäldern vor. Die Blütenkrone ist glockenförmig. In der Flora Helvetica wird die Blütenkrone als violettblau bis lila angegeben. Selten sei sie weiss.

Ganz anders sieht das Bild aus, beobachtet man Pflanzen dieser Art (Campanula trachelium) im Unterengadin von Ardez bis hinunter nach Strada. Hier kommt die Pflanze ausser in Wäldern auch entlang von Staudenfluren vor. Sie ist dann häufig weiss und kommt lokal meist zusammen mit der violett-blauen Form vor. Es gibt aber auch Formen, die nur leicht hellblau sind.

Fragen:

Kann man solche weissblühenden Formen auch noch in anderen Gegenden der Schweiz beobachten? Also nicht nur eine einzelne weissblühende Form, sondern gleich eine Vielzahl dieser weissen Formen. Pflanzen dieser Art blühen vom Juli bis September.

Kennt jemand noch weitere Wuchsorte im Unterengadin mit besonders viel weissblütigen Individuen?

Ziel dieses Projektes ist es, eine kontinuierliche Bestandsaufnahmen von weissen Formen zu machen (Langzeitstudie) um schlussendliche eine Aussage über die Dynamik dieses Phänomens machen zu können. Also, breitet sich das Phänomen der weissblühenden Pflanzen aus, ja oder nein?

Jeder Hinweis mit Foto und genauer Koordinate ist willkommen!

 

Weitere Informationen

  • Themen Pflanzen
  • Aktivitäten beobachten
  • Teilnahme Teilnahme offen
  • Ort Schweiz
  • Institution privat
  • Projektleitung Dr. Rolf Baumberger
  • Adresse Allmeindstrasse 7 8867. Niederurnen
  • Telefon 0556103969
  • E-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Projekt-Link https://diplacus.app/

Das Erstellen von Wetterprognosen ist nach wie vor eine anspruchsvolle Tätigkeit. Besonders in Gebieten wie im Alpenraum, wo sich die Topographie über kleine Distanzen stark ändert und verhältnismässig wenig Messtationen vorhanden sind, sind präzise Vorhersagen besonders schwierig.

Um was geht es beim Projekt MeteoAlpen?

Wir wollen gemeinsam mit anderen Outdorrsportler*innen Wetterprognosen im Alpenraum verifizieren. Wir machen dies, indem wir auf unseren Wanderungen, Bike-Trails, Ski-Touren und sonstigen Aktivitäten in den Bergen Messpunkte zur aktuellen Wetterlage mit dem Smartphone erfassen. Dabei sind insbesondere Wind und Wolken von Interesse.

Wie kann ich mitmachen?

Besuche unsere Projektseite, um zum App zu gelangen, mit welchem du Messpunkte erfassen kannst. Dies geht anonym oder du kannst dich registrieren und alle deine Messungen im Überblick behalten und Trophäen sammeln.
Wann immer du in den Bergen unterwegs bist, kannst du dich an unserem Projekt beteiligen. Vielen Dank für deinen Einsatz!

Was geschieht mit den gesammelten Daten?

Die gesammelten Daten werden mit Vorhersagen von Wetterdiensten verglichen, um eine Aussage über die Genauigkeit der benutzten Modelle zu machen. Können die Modelle für den Alpenraum verbessert werden? Sind bessere Wettervorhersagen möglich? Gemeinsam wollen wir dies herausfinden!
Alle Messpunkte und Resultate können auf unserer Projektseite angesehen werden.

 

Weitere Informationen

  • Themen Wetter
  • Aktivitäten messen, identifizieren, beobachten
  • Teilnahme Teilnahme offen
  • Ort Schweiz
  • Institution Open Mind Institute (OMI)
  • Projektleitung Manuel Meyer
  • Adresse Open Mind Institute Manuel Meyer Laubeggstrasse 16 3013 Bern www.openmind.institute
  • Telefon 079 549 05 89
  • E-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Projekt-Link https://www.meteoalpen.ch/

 

Eine Region kann nie vollständig in der Öffentlichkeit dargestellt werden: Aus der Vielzahl möglicher Repräsentationen muss stets eine Auswahl getroffen werden. So kommt es, dass einige Geschichten in Publikationen, Ausstellungen und auf Websites erzählt worden sind, andere hingegen fehlen. Im Projekt interessieren wir uns dafür, welche Themen in den bisherigen Veröffentlichungen nicht berücksichtig worden und wer nicht zu Wort gekommen ist. Wir fragen Personen aus der Region, welche Geschichten aus ihrer Sicht fehlen und laden sie dazu ein, sich mit Erzählungen, Bildern und Objekten an der Darstellung der Region zu beteiligen.

 

Das Projekt wird mit dem Museum Vitznau-Rigi in den Luzerner Rigi-Gemeinden Greppen, Vitznau und Weggis durchgeführt. Diese Gemeinden bilden eine Exklave des Kantons Luzern und sind stark durch den Tourismus geprägt, wodurch sich stets Fragen nach Fremd- und Selbstbildern gestellt haben. Mit der Repräsentation dieser Region beschäftigt sich das Museum intensiv. Es handelt sich um eines der vielen Lokalmuseen in der Schweiz, die in Freiwilligenarbeit von Personen aus der Bevölkerung aufgebaut worden sind und die über Erfahrung in partizipativen Vorhaben verfügen.

 

Diese Erfahrung ermöglicht es, im Projekt auch nach den Möglichkeiten und Schwierigkeiten partizipativen Forschens in einer Region zu fragen. Dazu ist die Untersuchung nicht als externe Begleitstudie, sondern als Feldforschung angelegt. Indem wir das partizipative Forschen partizipativ erforschen, wollen wir Erkenntnisse zum Potenzial dieses Forschungsansatzes gewinnen.

 

Weitere Informationen

  • Themen Geschichte, Medien, Kultur, Gesellschaft
  • Aktivitäten diskutieren, schreiben, beobachten, auswerten, sammeln, sonstiges
  • Teilnahme Teilnahme offen
  • Ort Luzern
  • Institution Partizipative Wissenschaftsakademie der UZH und ETHZ, Zürich; ISEK-Populäre Kulturen UZH, Zürich; Regionalmuseum der Luzerner Rigi-Gemeinden, Vitznau
  • Projektleitung Renggli Cornelia
  • Adresse Universität Zürich ISEK-Populäre Kulturen Affolternstrasse 56 CH-8050 Zürich
  • E-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Projekt-Link https://www.pwa.uzh.ch/de/projects/2020/geschichten.html
Seite 1 von 11

Logo Akademie der Wissenschaften Schweiz Science et Cité Logo DE