Wir suchen naturbegeisterte und motivierte Freiwillige, die uns bei der Beurteilung von Quelllebensräumen unterstützen möchten und dabei das schöne Berner Oberland erkunden dürfen. Um den Schutz von Quellen zu gewährleisten und weiter vorantreiben zu können, braucht es detailliertes Wissen über ihre Lage und ihren Zustand.

Um was geht es in dem Projekt konkret?

Quellen sind sehr kleine, wertvolle Lebensräume, die eine Vielzahl an einzigartigen und spezialisierten Tierarten beherbergen. Sie sind wahre Hotspots der Biodiversität. Viele natürliche Quell-Lebensräume sind heutzutage verschwunden oder zur Gewinnung von Trinkwasser gefasst worden. Auch durch die Landwirtschaft, den Siedlungsbau, Gewässerkorrektionen und den Klimawandel sind Quell-Lebensräume und ihre Bewohner häufig bedroht. Um den Schutz von Quellen zu gewährleisten und weiter vorantreiben zu können, bedarf es eines detaillierten Wissens über deren Lage und Zustand. Im Kanton Bern werden schon seit 2014 Quellen kartiert, welche im Geoportal des Kantons Bern öffentlich einsehbar sind. Während beispielsweise das Mittelland recht gut untersucht wurde, weisen andere Regionen, wie das Berner Oberland noch grosse Wissenslücken auf. Im Sömmerungsgebiet und höheren Gebietslagen kommen teils noch intakte Quell-Lebensräume vor, oder sie werden durch die Beweidung beeinträchtigt. Dort sind Quellen auch aufgrund von neuen Fassungen unter Druck. Die Kenntnis über die Lage und den Zustand dieser Quellen bildet die Grundlage, um gezielt zu sensibilisieren, Aufwertungen zu planen oder bei Fassungsprojekten einzugreifen und Ersatzmassnahmen zu fordern. Mit dieser dritten Erhebungsphase im Berner Oberland möchte der Kanton Bern (Gewässer- und Bodenschutzlabor / ANF) in Zusammenarbeit mit der UNA AG, die immer noch grossen Wissenslücken im Berner Oberland schliessen.

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Für die Umsetzung dieses Projektes im Berner Oberland brauchen wir dringend deine Unterstützung! Wir suchen naturbegeisterte und motivierte Freiwillige, die uns bei der Beurteilung von Quelllebensräumen mit der sogenannten «Berner Methode» unterstützen möchten und dabei das schöne Berner Oberland erkunden dürfen. Es braucht keine Vorkenntnisse! Alle Freiwilligen erhalten eine Schulung durch die UNA AG. Nach dieser Schulung sind die Teilnehmenden dazu in der Lage, mit Hilfe eines Aufnahme-Protokolls selbständig Quellen zu erfassen und deren ökologischen Zustand zu beurteilen. Weiter werden Pläne mit potenziellen Quellstandorten verteilt, die möglichst zu überprüfen sind. Die Quellen können zwischen Ende April und Ende Oktober 2026 nach eigenem Zeitplan und Kapazitäten kartiert werden. Weitere Informationen erhältst du bei einer Online-Schulung. Möchtest du uns als Freiwillige/r bei diesem Vorhaben unterstützen und wichtige Informationen über Quellen im Berner Oberland oder Emmental sammeln? Dann melde dich bis zum 15. März 2026 an. Die Theorieschulung wird ca. Mitte/Ende März stattfinden. Kontakt für Fragen & Anmeldung: Corinna von Kürthy, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Ergebnisse werden am Gewässer- und Bodenschutzlabor geprüft und in die Datenbank des Kantons aufgenommen. Die Daten werden im Geoportal des Kantons öffentlich einsehbar sein. Die Kenntnis über die Lage und den Zustand dieser Quellen bildet die Grundlage, um gezielt zu sensibilisieren, Aufwertungen zu planen oder bei Fassungsprojekten einzugreifen und Ersatzmassnahmen zu fordern.

 

Publiziert in Aktuelle Projekte
Judith Niggli / wildenachbarn.ch
Mittwoch, 02 April 2025

Wilde Nachbarn

Das Projekt «Wilde Nachbarn» möchte die Wildtiere im Siedlungsgebiet mit Ihrer Hilfe erforschen, schützen und fördern. Machen Sie mit und melden Sie Ihre Wildtierbeobachtungen von Fuchs, Igel, Zauneidechse, Admiral und Co. auf der Meldeplattform. Oder forschen Sie mit bei den regionalen Citizen Science-Projekten und nehmen Sie an Weiterbildungen teil.

Worum geht es in dem Projekt konkret?

Viele unserer wilden Nachbarn leben versteckt, sind nachtaktiv oder weichen uns Menschen aus. Das Projekt Wilde Nachbarn will diese heimlichen Siedlungsbewohner sichtbar und erlebbar machen. Dazu werden gemeinsam mit der Bevölkerung Beobachtungen von Wildtieren gesammelt. Mit der Zeit ergeben diese Zufallsbeobachtungen in ihrer Summe ein gutes Bild von der Verbreitung und dem Vorkommen von Arten. Jeder Interessierte kann mitmachen und Wildtierbeobachtungen melden. Wer sich noch aktiver beteiligen möchte, kann bei laufenden Aktionen der gewählten Stadt tatkräftig mithelfen und an Weiterbildungen teilnehmen. Sie finden aber auch auf unserer Webseite viele praktische Beobachtungstipps und Informationen zur Förderung von Wildtieren.

Die Ziele des Projekts Wilde Nachbarn

  • Nur was ich kenne, werde ich schützen: Immer mehr Personen werden auf die große Vielfalt an Wildtieren im Siedlungsraum aufmerksam. Sie können ihre Beobachtungen melden, sich mit anderen WildtierbeobachterInnen austauschen. Sie erhalten vielfältige Informationen zu den Tieren und Tipps, wie sie selber aktiv werden können.
  • Schließen von Wissenslücken: Mit Hilfe der Bevölkerung erhalten wir Daten zu Vorkommen und Verbreitung von Wildtieren im Siedlungsraum.
  • Grundlagen für Schutz und Förderung: Aufgrund der gesammelten und analysierten Daten haben wir eine Grundlage, um die Wildtiere im Siedlungsraum gezielt zu fördern.

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Beobachtungen von Wildtieren im Siedlungsraum können auf wildenachbarn.ch gemeldet werden. Wer sich noch aktiver beteiligen möchte, kann bei laufenden Aktionen der gewählten Region tatkräftig mithelfen und an Weiterbildungen teilnehmen. Sie finden aber auch auf unserer Webseite viele praktische Beobachtungstipps und Informationen zur Förderung von Wildtieren.

Aktuelle Aktionen 2025: 

In anderen Projektregionen (Städten) finden weitere spannende Mitmach-Aktionen statt: 

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Ergebnisse der Beobachtungsmeldungen werden genutzt, um für einzelne Arten gezielte Schutz- und Fördermassnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Alle Daten stehen den lokalen Behörden für die Planung zur Verfügung und werden auch an das nationale Datenzentrum Infofauna übermittelt.

Publiziert in Aktuelle Projekte
Mittwoch, 30 April 2025

Webfauna

Webfauna ist das Online-Meldeportal von info fauna - CSCF & karch für alle Beobachtungen von Wildtieren in der Schweiz und im angrenzenden Ausland. 

Publiziert in Aktuelle Projekte
Mittwoch, 02 April 2025

StadtWildTiere

Das Projekt «StadtWildTiere» möchte die Wildtiere in der Stadt mit Ihrer Hilfe erforschen, schützen und fördern. Machen Sie mit und melden Sie Ihre Wildtierbeobachtungen von Fuchs, Igel, Zauneidechse, Admiral und Co. auf der Meldeplattform. Oder forschen Sie mit bei den regionalen Citizen Science-Projekten und nehmen Sie an Weiterbildungen teil.

Worum geht es in dem Projekt konkret?

Tauchen Sie ein in den Stadtdschungel: Das Projekt StadtWildTiere will die heimlichen Stadtbewohner sichtbar und erlebbar machen. Dazu werden gemeinsam mit der Bevölkerung Beobachtungen von Wildtieren gesammelt. Mit der Zeit ergeben diese Zufallsbeobachtungen in ihrer Summe ein gutes Bild von der Verbreitung und dem Vorkommen der Arten. Jeder Interessierte kann mitmachen und Wildtierbeobachtungen melden. Wer sich noch aktiver beteiligen möchte, kann bei laufenden Aktionen der gewählten Stadt tatkräftig mithelfen und an Weiterbildungen teilnehmen. Sie finden aber auch auf unserer Webseite viele praktische Beobachtungstipps und Informationen zur Förderung von Wildtieren.

Die Ziele des Projekts StadtWildTiere

  • Nur was ich kenne, werde ich schützen: Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner von Städten werden auf die große Vielfalt an Wildtieren im Siedlungsraum aufmerksam. Sie erhalten vielfältige Informationen zu den Tieren und Tipps, wie sie selber aktiv werden können.
  • Schließen von Wissenslücken: Mit Hilfe der Bevölkerung erhalten wir ein möglichst vollständiges Bild zu Vorkommen und Verbreitung von Wildtieren im Siedlungsraum.
  • Grundlagen für Schutz und Förderung: Aufgrund der gesammelten und analysierten Daten haben wir eine Grundlage, um die Wildtiere im Siedlungsraum gezielt zu fördern.

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Beobachtungen von Wildtieren in der Stadt können auf www.stadtwildtiere.ch gemeldet werden.  Wer sich noch aktiver beteiligen möchte, kann bei laufenden Aktionen der gewählten Region tatkräftig mithelfen und an Weiterbildungen teilnehmen. Sie finden aber auch auf unserer Webseite viele praktische Beobachtungstipps und Informationen zur Förderung von Wildtieren.

Aktuelle Aktionen: 

In anderen Projektregionen finden weitere spannende Mitmach-Aktionen statt: 

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Ergebnisse der Beobachtungsmeldungen werden genutzt, um für einzelne Arten gezielte Schutz- und Fördermassnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Alle Daten stehen den lokalen Behörden für die Planung zur Verfügung und werden auch an das nationale Datenzentrum Infofauna übermittelt.

Publiziert in Aktuelle Projekte
Dienstag, 28 Juli 2020

Spring Alive

Beobachten und melden Sie im Frühling die Rückkehr der sechs Zugvogelarten Mauersegler, Rauchschwalbe, Uferschwalbe, Weissstorch, Bienenfresser und Kuckuck.

Publiziert in Projektarchiv
© Marcus Bohler / saeugetieratlas.wildenachbarn.ch
Dienstag, 21 Juli 2020

Säugetieratlas

„Volkszählung bei den Säugetieren" – helfen Sie mit!

Publiziert in Projektarchiv
GLOBE Schweiz

Mit PhaenoNet beobachten Sie die Auswirkungen des Klimawandels auf Bäume, Sträucher und einige Frühblüher.

Publiziert in Aktuelle Projekte
Weibchen der Zauneidechse Andreas Meyer

Sie zählen die Anzahl Zauneidechsen, welche Sie in einem zugeteilten Sektor beobachten. Monitoring der Zauneidechse und der Smaragdeidechse

Publiziert in Aktuelle Projekte
(c) Andreas Meyer
Mittwoch, 30 April 2025

Feuersalamander-Monitoring

info fauna - karch (Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz) sucht freiwillige MitarbeiterInnen für ein Monitoring von Feuersalamander-Larven. Mitarbeit Feuersalamander

Publiziert in Aktuelle Projekte


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