Hagelkörner mit baumringartigen Schichten pixelio.de
Institution: Mobiliar Lab für Naturrisiken der Universität Bern / Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz
Projektleitung: Prof. Dr. Olivia Romppainen-Martius / Dr. Urs Germann
Hallerstr. 12, CH-3012 Bern
Via ai Monti 146, CH-6605 Locarno Monti
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Hagelmeldungen in der Schweiz

Das Mobiliar Lab für Naturrisiken und die MeteoSchweiz laden die schweizerische Bevölkerung ein zur Prävention von Hagelschäden beizutragen, indem sie Hagel messen und melden.
Wie macht man eine Hagelmeldung?

 

Worum geht es in dem Projekt konkret?

Da Hagel in der Schweiz selten und sehr punktuell vorkommt, ist er mit Messinstrumenten schwierig zu erfassen. Dennoch richtet Hagel jedes Jahr grossen Schaden in der Infrastruktur und Landwirtschaft an. Die MeteoSchweiz-App bietet die Möglichkeit, Hagelfälle auf einfacher Weise zu erfassen.

Wie können Bürger:innen mitforschen?

Anhand der MeteoSchweiz-App, können TeilnehmerInnen über „Animationen“ und dann auf das Symbol mit den drei Dreiecken drücken und mit der „Hagel melden“-Funktion jeden Hagelfall den sie miterleben melden.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Ergebnisse werden kurzzeitig anonym auf der App angezeigt und besonders werden sie zu Forschungszwecken genutzt. Spezifisch erlauben diese Daten eine Verbesserung der Hagelvorhersage, da die Meldungen Zeugnisse von Hagel sind und welche Grösse die Hagelkörner ungefähr hatten. Somit können regionale Zusammenhänge zwischen meteorologischen Messungen und die Präsenz von Hagel erkannt werden.

Schlagwörter
  • crowdsourcing
  • hagel
  • schadenpravention
  • vorhersage
  • klima
Gelesen 35 mal| Letzte Änderung am Montag, 01 März 2021 09:13

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