Gestalten Sie mit uns die Märchen von morgen und förderen Sie damit die Entwicklung von Kindern.
MAGIE ist eine Citizen Science-Projekt, in dem wir gemeinsam mit Bürger:innen Märchen modernisieren und wissenschaftlich untersuchen, wie sich diese auf die Entwicklung von Kindern (4-8 Jahre) auswirken. Märchen prägen seit Jahrhunderten kulturelle Werte und die kindliche Entwicklung, enthalten jedoch oft überholte Rollenbilder und gewaltsame Darstellungen. Wie moderne, gemeinschaftlich adaptierte Märchen auf Kinder wirken, ist bislang wenig erforscht. Das Projekt setzt hier an: Es erprobt die partizipative Entwicklung von Märchen und untersucht deren Wirkung auf Sprache, Emotionen, Sozialverhalten von Kindern sowie auf die Eltern-Kind-Beziehungen.
Finden Sie Märchen einfach magisch, reflektieren Sie gerne über heutige Verhältnisse in Text und Bild? Möchten Sie sich aktiv in einem interdisziplinären Forschungsprojekt an der Schnittstelle von Kulturwissenschaft und Psychologie einbringen? Dann ist MAGIE (Märchen als Anhaltspunkte der Gestaltung individueller Entwicklungsmuster) Ihr ideales Citizen-Science-Projekt zum Mitmachen! Sie als Bürger:in können ihre Kreativität, Ideen und Erfahrungen in die kreative Märchenentwicklung einbringen und aktiv an der Gestaltung des Forschungsprozesses mitwirken. Keine Vorkenntnisse notwendig.
Wir treffen uns zu Workshops, Diskussionsrunden und weiteren Veranstaltungsformaten, um gemeinsam zeitgemässe Märchen zu entwickeln und das Forschungsdesign zu erarbeiten (ca. 1-2 Events pro Monat, Laufzeit 6 Monate). Es gibt ein Online-Portal für aktiv Partizipierende. Über unsere Website und Soziale Medien halten wir alle Interessierten auf dem Laufenden. Sie bestimmen den zeitlichen Aufwand selbst, wobei auch punktuelles Einbringen möglich ist. Durch Ihre Teilnahme an MAGIE unterstützen Sie die sprachliche, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern sowie eine positive Eltern-Kind-Beziehung. Zudem tragen Sie dazu bei, dass Märchen in der heutigen Zeit weiterleben und helfen mit, diese kulturell wichtigen Geschichten weiterzutragen.
Die frühesten Filmbilder aus Zürich zeigen das Eidgenössische Schützenfest 1907. Seither vergingen 112 Jahre, in denen in Zürich Filmgeschichte geschrieben wurde.
Vieles davon findet sich in den Beständen der Zentralbibliothek Zürich belegt: in Nachlässen von Schauspielern und Filmschaffenden, der Sammlung von Schweizer Drehbüchern, in Büchern, Zeitschriften, Zeitungen und auf DVD. Einen Teil dieser Zürcher Filmgeschichte möchten wir gemeinsam mit Ihnen im Rahmen einer Schreibwerkstatt in die Wikipedia eingehen lassen.
Wir führen Sie in einer Auftakt-Veranstaltung ins Thema ein. Während der Schreibwerkstatt stellen wir Ihnen Arbeitsplätze zur Verfügung, legen für Sie Bücher, DVDs und Datenbanklisten bereit und unterstützen Sie beim Schreiben mit Wikipedia-Knowhow. Zum Abschluss offerieren wir einen Apéro und stossen mit Ihnen auf die entstandenen Artikel an.
Freitag, 26. November 2021
18.00 - 20.00
Einführung und Organisatorisches
Filmen in der Heimatstadt. Ein Gespräch mit Stefan Haupt.
Samstag, 27. November 2021
10.00 - 18.00
Wikipedia-Schreibwerkstatt
11.00 - 14.00
Einführung ins Schreiben auf Wikipedia
Sonntag, 28. November
10.00 - 18.00
Wikipedia-Schreibwerkstatt
Montag, 29. November
10.00 - 17.00
Wikipedia-Schreibwerkstatt
17.00 - 18.30
Vorstellung der Ergebnisse
18.30 - 20.00
Apéro
Diese Veranstaltung ist Teil des strategischen Schwerpunkts Citizen Science der Zentralbibliothek Zürich.
Die Teilnahme ist nur mit gültigem COVID-Zertifikat möglich. Wir bitten Sie, sich anzumelden. Änderungen vorbehalten. Die Teilnahme ist auch an einzelnen Tagen möglich.
Für Lehrpersonen an Gymnasien und weiterführenden Schulen bieten wir kostenfrei Arbeitsmaterialien zur Ergänzung oder Vertiefung des Unterrichts an Mittelschulen.
Einzelne didaktische Einheiten stellen jeweils originale Dokumente aus der Zentralbibliothek Zürich und ihren Spezialsammlungen in den Mittelpunkt. Diese werden in einen thematischen Rahmen gestellt, erläutert und für Lehrerinnen und Lehrer mit weiterführenden Literaturhinweisen ergänzt.
Wir starten dieses neue Angebot als Pilotprojekt mit Materialien zur Geschichte und Kulturgeschichte. Einheiten zu weiteren Fächern werden in regelmässigen Abständen dazukommen. Dabei sind wir auf Rückmeldungen von Ihnen, den Lehrerinnen und Lehrern, angewiesen! Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Kritik und Fragen. Wünschen Sie sich ein spezielles Thema? In einem nächsten Schritt laden wir Sie herzlich dazu ein, sich selbst mit unserem digitalisierten Quellenmaterial auseinanderzusetzen und eigene didaktische Einheiten zu verfassen.
Die Materialien werden von uns redigiert und online als PDF-Dokumente angeboten. Die didaktischen Einheiten werden dabei unter der CC-BY-SA Lizenz veröffentlicht. Die präsentierten Originaldokumente sind stets auch online verfügbar.
So Vieles dreht sich um das Eine - und doch fehlen uns manchmal die Worte. Wie sprechen wir mit wem über unsere Körper, unsere Vorlieben, Handlungen und Bedürfnisse, wenn es um Sex und sexuelle Befriedigung geht? Jede*r ist nicht nur dazu eingeladen die eigene Sexualität in Worte zu fassen, sondern auch neue Worte und Fantasien zu schaffen. Ziel des Projektes ist es, eine Plattform und Ressourcen zu schaffen, die bisher unbenannte Themengebiete der Sexualität im interdisziplinären Kontext besprech- und erforschbar machen.
Bürger*innen gestalten aktiv das künftige sexualsprachliche Vokabular mit und geben der Forschung wichtige Impulse. Bürger*innen können eigene Begriffe & Beschreibungen für intime Handlungen & eigenes sexuelles Verlangen aufschreiben. Außerdem können sie Stellen aus Liedern, Büchern oder Filmen, die sexuell erregend sind, sammeln und benennen. Sie können Filme & Fotos und andere kulturelle Werke anschauen und beschreiben, was dort zu sehen ist und diese verschlagworten. Sie können Bücher & Texte lesen und Stellen mit sexuellen Handlungen herausfiltern & sie verschlagworten
Die Ergebnisse bilden eine Ressource, um bisher unbenannte Themengebiete der Sexualität abzubilden. Diese Datensammlung wird öffentlich bereitgestellt und kann für linguistische, sozial- und sexualwissenschaftliche, gender-, medien- oder literaturbezogene Forschungsfragen sowie zur Kunstproduktion herangezogen werden.
Categories to Come hilft dabei eine neue Ressource für die Erforschung von Sexualität in verschiedenen Disziplinen aufzubauen. Dies basierend auf zwei Annahmen, nämlich dass 1) das bestehende sexualsprachliche Vokabular nur in Teilen erfasst ist und 2) durch die gesellschaftliche Visualität und der im Erfahrungsraum angesiedelten Sexualität (und somit häufig fehlenden Sprachlichkeit), viele Handlungen und Fantasien noch nicht dem Versuch unterzogen wurden, sie in Worte zu fassen. Künstlerische Forschung verbindet künstlerisches und wissenschaftliches Erkenntnisinteresse miteinander. Anders als bei rein wissenschaftlicher Forschung erlaubt es das künstlerische Element auch kreativ zu werden und neue Worte zu schöpfen. So trägt Categories to Come dazu bei, die Forschung in Bezug auf Sexualsprache und sexuelles Verlangen vielfältiger zu machen. An diesem Projekt wird deutlich, was der künstlerische Anteil in einem Forschungszusammenhang sein kann, wie er eine andere Art von Wissen produziert als rein wissenschaftliche Forschung und wie dies im interdisziplinären Kontext einen Beitrag liefern kann. Dadurch, dass die Ergebnisse öffentlich zugänglich sind, können Bürger*innen selbst die Datenbank nutzen und neue Arten und Begriffe finden, um über Sexualität zu sprechen. Hierdurch wird einer Tabuisierung entgegengewirkt und eine bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität befördert.
"So vieles dreht sich um das Eine"
"So vieles dreht sich um das Eine"
"und doch fehlen uns manchmal die Worte"
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