Echtzeit-Luftqualitätsnetz für Winterthur – mit Bussen und Bürgersensoren.
Um was geht es in dem Projekt konkret?
Winterthur ist Luftsanierungsgebiet, doch quartiersspezifische Daten fehlen fast vollständig. Das Bürgernetz Luftqualität baut ein offenes Messnetz für Luftqualität auf — mit kompakten Sensoren auf Balkonen, Schuldächern und in Zusammenarbeit mit Stadtbus Winterthur auf bis zu 50 Trolleybussen. Die Daten werden automatisch via LoRaWAN übertragen und in Echtzeit auf einer interaktiven Karte visualisiert.
Wie können Bürger:innen mitforschen?
Bürger:innen, Schulen und Organisationen können mitmachen — indem sie einen Sensor bei sich installieren, dem Verein beitreten oder das Projekt unterstützen. Vorwissen ist keines nötig. Die Sensoren arbeiten vollautomatisch. In Phase 1 (April – Juli 2026) werden 3 Pilotsensoren neben der offiziellen OSTLUFT-Station validiert und mit 3 Sensoren bei der EMPA Dübendorf kalibriert. Partner sind Stadtbus Winterthur und FabLab Winti.
Was passiert mit den Ergebnissen?
Alle Daten sind als OGD frei zugänglich und werden in Echtzeit auf einer interaktiven Karte visualisiert — geplant auch auf «Winterthur in Zahlen». Die Rohdaten werden im JSONL-Format bereitgestellt. Die Ergebnisse fliessen an die Stadt Winterthur und die Fachstelle Umwelt; eine Zusammenarbeit mit der ZHAW ist in Planung. Im Vollausbau decken 50 Trolleybusse das gesamte Stadtgebiet ab.